Solarprojekt Trub

In den kommenden Jahren ist schweizweit mit einem starken Zubau von Photovoltaik-Anlagen zu rechnen. Grund dafür sind die sinkenden Investitionskosten für PV-Anlagen sowie die Notwendigkeit, Ersatz für die Versorgungskapazitäten der Atomkraftwerke zu finden. Photovoltaik-Anlagen bieten für die Betreiber eine gute Einnahmequelle, wenn der Ertrag über eine vertraglich vereinbarte und kostendeckende Einspeisevergütung gesichert werden kann. Gleichzeitig bedingen Photovoltaik-Anlagen weiterhin recht grosse Investitionen, die von den Liegenschaftsbesitzern nicht in jedem Fall selber getragen werden können.

Mit einem koordinierten Vorgehen im Bereich PV-Anlagen in der Gemeinde Trub wollen wir erreichen, dass sich nicht jeder interessierte Dachbesitzer das notwendige Know-how erarbeiten muss. Zudem können Kosteneinsparungen bei grossen Bestellmengen und gemeinschaftlich erbrachte Eigenleistungen die Rentabilität der Anlagen verbessern. Ein koordiniertes Vorgehen kann weiter in der heutigen Zeit Modellcharakter für andere Gemeinden entwickeln.

Eine Erhebung der geeigneten Dachflächen fand bereits im Rahmen des Jugendsolar-Camp im Juli 2011 im Trub statt.  Im Anschluss danach wurden die Resultate an einem Buurezmorge präsentiert – mit grossem Medieninteresse. Schon jetzt steht fest, dass die Gemeinde Trub ihren Strombedarf mit Solarstrom decken könnte und wahrscheinlich sogar noch was übrig bliebe.

Videos und Artikel aus den Medien

TeleBärn (Solarcamp)
TeleBärn (Buurezmorge)

Berner Zeitung (Solarcamp)
Der Bund (Solarcamp)

Wochen-Zeitung für das Emmental (Solarcamp)

ee-News

Wie geht es weiter?

Herbst 2011:Kollektive Anmeldung der interessierten Dachbesitzer bei der Kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV) des Bundes und Aufbau von Investitionspartnerschaften (Energie Trub, ewb, BKW,…)                                                                                                                  Nov-März 2012: Realisierung von Anlagen, gemeinsamer Einkauf, Zertifizierung                                                                                                                      Ab Nov 2012: Vermarktung des ökologischen Mehrwerts während der Wartefrist für die KEV

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